Opfern (2014)

Bernhard Lauxmann (gem. mit V. Schirl): Opfern – Morden – Ertränken.

Ein inter­dis­zi­pli­nä­rer Bei­trag zu fik­ti­ven Glau­bens­kul­tu­ren und indi­vi­du­el­len Glau­bens­for­men am Bei­spiel des Best­sel­lers A Song of Ice and Fire, in: W. Enge­mann (Hrsg.): Glau­bens­kul­tur und Lebens­kunst. Inter­dis­zi­pli­nä­re Her­aus­for­de­run­gen zeit­ge­nös­si­scher Theo­lo­gie (WJTh 10). Göt­tin­gen: Vien­na Uni­ver­si­ty Press / Van­den­hoeck & Ruprecht uni­press, 2014, 87–120.

Vie­le Zeit­ge­nos­sen wid­men sich der Welt von A Song of Ice and Fire und den dar­in zur Dar­stel­lung kom­men­den Glau­bens­kul­tu­ren und Mög­lich­kei­ten indi­vi­du­el­len Glau­bens beim Sur­fen im Inter­net, beim Lesen in der Stra­ßen­bahn, beim abend­li­chen Fern­se­hen am Sofa, aber auch beruf­lich – als Phä­no­men popu­lä­rer Kul­tur ist A Song of Ice and Fire nahe­zu omni­prä­sent. Man­che Zeit­ge­nos­sen im aka­de­mi­schen Kon­text schei­nen die wis­sen­schaft­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sem Werk, aber auch mit ande­ren popu­lä­ren Phä­no­me­nen, jedoch immer noch bewusst zu boy­kot­tie­ren oder gar nicht im Blick zu haben. Aus­nah­men wie etwa Johan­nes Rüs­ter, Evan­ge­li­scher Theo­lo­ge und Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler zugleich, bestä­ti­gen die Regel. In die­sem inter­dis­zi­pli­nä­ren Bei­trag sol­len die Glau­bens­kul­tu­ren und Dar­stel­lun­gen indi­vi­du­el­len Glau­bens in A Song of Ice and Fire aus prak­tisch-theo­lo­gi­scher und lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht in den Blick kom­men. Nach einer kur­zen Skiz­ze zum Erfolg der Buch­serie und einer knap­pen Schil­de­rung der dar­in dar­ge­stell­ten Glau­bens­kul­tu­ren (Kap. 2), beleuch­ten wir zunächst den theo­re­ti­schen Hin­ter­grund unse­rer Aus­ein­an­der­set­zung aus den jewei­li­gen Dis­zi­pli­nen (Kap. 3); anschlie­ßend set­zen wir uns ana­ly­tisch mit kon­kre­ten (glau­ben­den) Figu­ren im Kon­text ihrer Glau­bens­kul­tur aus­ein­an­der (Kap. 4 und 5), ehe wir ein gemein­sa­mes Fazit wagen (Kap. 6).