Kryonschule (2024)

Bernhard Lauxmann: Die Kryonschule. Spirituelle Erweckung oder teure Illusion?

In: ZRW 87/3 (2024), 193–202.

Der Blick­punkt-Arti­kel führt ein in die Hil­des­hei­mer Kryon­schu­le um das Medi­um Sabi­ne Wenig. Die Schu­le zieht Men­schen durch ihre eso­te­ri­schen Ange­bo­te bis heu­te mas­sen­haft an. Sabi­ne „San­gi­tar“ Wenig, gebo­ren 1962, bezeich­net sich seit Anfang der 2000er als Hör­me­di­um, das Bot­schaf­ten von einem Wesen namens Kryon emp­fängt. Kryon wird von ihr und ande­ren Medi­en, die zu ihm in direk­tem Kon­takt ste­hen wol­len, als ein engel­glei­ches Ener­gie­we­sen, als hohe kos­mi­sche Wesen­heit oder auch magne­ti­sche Lie­bes­ener­gie zu ver­ste­hen gege­ben.

Sabi­ne „San­gi­tar“ Wenig steht im deutsch­spra­chi­gen Raum nicht allein in Ver­bin­dung zu Kryon – es gibt auch noch ande­re bekann­te Kryon-Medi­en, etwa Bar­ba­ra Bes­sen,  André „Nama’Him“ Meyr oder Ben­ja­min „Cha­mu­el“ Hel­ler. Daher wagt der Text auch ein klei­nes „Who’s Who“ der deutsch­spra­chi­gen Kryon-Sze­ne ein­schließ­lich einer welt­an­schau­li­chen Ein­ord­nung.

Kos­ten­pflich­tig abruf­bar über den Nomos-Ver­lag: https://doi.org/10.5771/0721–2402-2024–3‑193