Es ist offiziell: Ich werde Geschäftsführer der Ehrenamtsakademie (eaA)!

Ehrenamtsakademie eaA

»Es ist offiziell: Ich wechsle ab Herbst in die EKHN und freue mich, künftig für Menschen im Ehrenamt zu arbeiten. Danke an die EKHN für das Vertrauen und auch an meinen Vorgänger Steffen Bauer und das gesamte Team der Geschäftsstelle für die ausgezeichnete Arbeit der Ehrenamtsakademie.«

Hin­weis: Der nach­fol­gen­de Text ist die offi­zi­el­le Pres­se­mel­dung der EKHN vom 01.07.2024 und hier abruf­bar.

Bernhard Lauxmann wird neuer Geschäftsführer der Ehrenamtsakademie

Dr. Bern­hard Laux­mann wird ab 1. Sep­tem­ber 2024 die Lei­tung der Geschäfts­stel­le der Ehren­amts­aka­de­mie der Evan­ge­li­schen Kir­che in Hes­sen und Nas­sau in Darm­stadt über­neh­men.

Laux­mann ist aktu­ell wis­sen­schaft­li­cher Refe­rent an der Evan­ge­li­schen Zen­tral­stel­le für Welt­an­schau­ungs­fra­gen (EZW) in Ber­lin und steht damit der­zeit im Dienst der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD). Er ist dar­über hin­aus Pri­vat­do­zent für Prak­ti­sche Theo­lo­gie und Reli­gi­ons­psy­cho­lo­gie an der Evan­ge­lisch-Theo­lo­gi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Wien sowie ehren­amt­lich im Ver­kün­di­gungs­dienst der Evan­ge­li­schen Kir­che Augs­bur­gi­schen Bekennt­nis­ses in Öster­reich tätig. Er wird künf­tig für unge­fähr 10.000 Ehren­amt­li­che in insti­tu­tio­nel­len Lei­tungs­äm­tern der EKHN sowie für die kon­zep­tio­nel­le Wei­ter­ent­wick­lung des Ehren­amts zustän­dig sein. Er folgt damit auf Dr. Stef­fen Bau­er, der im Som­mer 2024 in den Ruhe­stand geht.

Ehrenamtliche stärker in den Fokus rücken

»Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in der Kir­che ist mehr als eine wich­ti­ge unent­gelt­li­che Leis­tung für die Gesell­schaft – und auch mehr als eine beein­dru­cken­de reli­gi­ons­sta­tis­ti­sche Zahl.«

In der EKHN möch­te Laux­mann aktiv für eine evan­ge­li­sche Glau­bens­kul­tur ein­tre­ten, die Online- und Off­line-Kon­tak­te ver­bin­det, Loka­les, Regio­na­les und Glo­ba­les ver­knüpft und Ehren­amt­li­che noch stär­ker in den Fokus rückt. „Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment in der Kir­che ist mehr als eine wich­ti­ge unent­gelt­li­che Leis­tung für die Gesell­schaft – und auch mehr als eine beein­dru­cken­de reli­gi­ons­sta­tis­ti­sche Zahl“, sagt Laux­mann. Er hebt die Bedeu­tung von Kon­tex­tua­li­tät, Ver­net­zung, Koope­ra­ti­on und Empower­ment für die zukünf­ti­ge Ehren­amts­ar­beit in der EKHN her­vor und sagt: „Wenn Ehren­amts­ar­beit gelingt, eröff­net sich ein Raum, in dem Men­schen in ihr Leben vor­sto­ßen und sicht­bar wer­den mit dem, was sie als Christ:innen aus­macht, umtreibt und reli­gi­ös bewegt – weil man ihnen etwas zutraut.“

»Wenn Ehren­amts­ar­beit gelingt, eröff­net sich ein Raum, in dem Men­schen in ihr Leben vor­sto­ßen und sicht­bar wer­den mit dem, was sie als Christ:innen aus­macht, umtreibt und reli­gi­ös bewegt – weil man ihnen etwas zutraut.«

In sei­ner aktu­el­len Posi­ti­on lei­tet Laux­mann noch das Refe­rat für Eso­te­rik und Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen und ver­ant­wor­tet die digi­ta­le Wis­sens­kom­mu­ni­ka­ti­on der EZW, einer zen­tra­len Studien‑, Aus­kunfts- und Bera­tungs­stel­le der EKD. Unter sei­ner Lei­tung wur­de die EZW von der Deut­schen For­schungs­ge­mein­schaft (DFG) als For­schungs­stät­te aner­kannt. Er fun­giert als Teil­pro­jekt­lei­ter des DFG-For­schungs­pro­jekts „Reli­gi­on – Digi­ta­li­ty – Con­fes­sio­na­li­ty“ (RED­iCON). Das inter­kon­fes­sio­nel­le RED­iCON-Team arbei­tet auch an den Uni­ver­si­tä­ten in Frank­furt, Ros­tock und Bochum und unter­sucht neue For­men kon­fes­sio­nel­ler Pra­xis auf der Video­platt­form You­Tube.

Lebensstationen

Bern­hard Laux­mann wur­de 1989 in Wels (Ober­ös­ter­reich) gebo­ren. In Wien und Wup­per­tal stu­dier­te er Evan­ge­li­sche Theo­lo­gie und Ger­ma­nis­tik. 2016 wur­de er mit einer Arbeit zum Glau­bens­ver­ständ­nis und Men­schen­bild in Pre­dig­ten pro­mo­viert. Nach Tätig­kei­ten an der Ruhr-Uni­ver­si­tät in Bochum sowie im Ver­lag Van­den­hoeck & Ruprecht in Göt­tin­gen kehr­te Laux­mann als Post­dok­to­rand an die Uni­ver­si­tät Wien zurück, wo er 2018 bis 2023 als stell­ver­tre­ten­der Insti­tuts­vor­stand und 2021 bis 2023 als Mit­tel­bau­spre­cher fun­gier­te. Sei­ne Habi­li­ta­ti­ons­schrift zum Christ­sein in der Spät­mo­der­ne stell­te er 2023 fer­tig, wech­sel­te an die EZW in Ber­lin und über­nahm par­al­lel dazu eine Lehr­stuhl­ver­tre­tung für Prak­ti­sche Theo­lo­gie in Hal­le an der Saa­le. 2024 ver­lieh ihm die Uni­ver­si­tät Wien die „venia legen­di“ für Prak­ti­sche Theo­lo­gie. Laux­mann ist in der Redak­ti­on der Zeit­schrift »Amt und Gemein­de«, als Bera­ter von Kir­chen­ent­wick­lungs­pro­jek­ten sowie im Ver­kün­di­gungs­dienst und der Lektor:innenarbeit ehren­amt­lich aktiv. Er ist ver­hei­ra­tet und hat eine vier­jäh­ri­ge Toch­ter.

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